Hier werde ich ab und zu Gedichte eines mir sehr, sehr lieben Freundes und Nachbarn,  Thomas Wissel-Sehrt    einstellen.

Die wundervollen Zeilen werde ich mit jeweils einer meiner Fotografien ergänzen.

Seine Texte berühren mich stark und sind einfach viel zu schön, um ungelesen zu bleiben !!!

 

Danke, Thommy, für Dein Vertrauen !  Umarme Dich !                              Gedichttexte: © Thomas Wissel-Sehrt           Fotografien: © Veronika Zanke



Die Terrasse wie gemalt.

Herbst.

Und der Wind haucht.

 

Das schützende Dach der Bäume

liegt fast erloschen;

wie ein Gemälde.

 

Blätter, die nicht mehr sprechen,

aber unsere Seele, uns,

in ihrer Ruhe beruhigen wollen

mit ihrem Anblick,

ihrer wunderschönen Vergänglichkeit.

 

Wer schafft schon unglaubliche Farben

im Vergehen?

 

Ich danke und verneige mich,

dass ich dies sehen darf.

 

Meine Nacht wird eine gute,

durch diesen Wandel.




Liebe ist ...

 

Liebe ist nicht unbedingt Zukunft.

 

Aber doch eine gute Zeit.

 

Die, wenn Du Glück hast,

bleibt.

 

Man wird sehen.



Prioritäten ...

 

Hauptsache, Du bist da.

Das ist das Wichtigste für mich.

 

Und diese Worte wünsch ich Dir

vom Gegenüber.



Briefpapier ...

 

gibt es ja heute eigentlich nicht mehr

und doch liegt es neben mir.

Leinen

für gute Worte

geschöpft

Wer weiß das noch?

Tinte?

Ach ...

Zwei Wochen, bis sie ankommen,

wohin sie sollten.

1 Sekunde, jetzt

Ich denke, da bleibt

keine Zeit zum Denken

so ohne Stift,

so ohne Briefpapier.

Aber ...

bin ja noch da

und es liegt so hier ...





Eins noch ...

 

Wenn wir aufhören zu denken,

uns nicht wehren,

Gefühle in einem Film unterbringen,

uns verführen lassen von Unsinn,

nicht widersprechen,

uns für dumm halten lassen

und andere regieren,

und unser Herz ausschalten

und damit das Fühlen

 

... sollten wir aufhören.





Alte Worte

 

Gib mir der Worte Zuversicht.

Leise, still und nur für mich!

 

Umarmen und beruhigen sollen sie mich.

Dich lieben und berühren;

wir einander verführen.

 

Schweiß und Atemlosigkeit;

ein Gedanke.

 

Jeder soll seine Geheimnisse behalten.

Dieser Moment kann Schicksal sein.

 

Das Leben vor diesem ist so interessant,

wie der Mond nie die Sonne sieht.

 

Umarme mich.

Wir sind jetzt.

Dem Draußen vor unseren Fenstern

begegnen wir Morgen wieder.

 

Nur ein paar Stunden.

Eine Nacht.

Bleib!

Und wir sind das Leben,

das wir sonst nicht haben.

 

Jeden Zentimeter Haut möchte ich von Dir entdecken,

jedes Wort aufnehmen.

Verstehen.

Fühlen.

 

Und Dir einfach nur in die Augen sehen.

Und darin untergehen.

 

Lieb mich.

Jedes Wort.

Lieb mich.

Jede Berührung.

 

Lieb mich!

 

Wenn auch der Tag wieder hell wird.

Immerfort.